Physiotherapie · Myofascial Release · Hinterkappelen
Meine Hände sehen mehr als meine Augen.
Ich bin Christine Abplanalp, Physiotherapeutin FH. Wenn Schmerzen immer wiederkommen, reicht es nicht, nur die schmerzende Stelle zu behandeln. Ich untersuche mit den Händen, auch dort, wo es gerade nicht wehtut.
Sie waren schon bei jemandem. Und der Schmerz ist wieder da.
Vielleicht wurde die schmerzende Stelle behandelt, und es half. Für ein paar Wochen. Vielleicht wandert das Problem: zuerst der Nacken, dann die Schulter, dann der untere Rücken.
Vielleicht hat sich noch niemand den ganzen Zusammenhang angeschaut. Genau dort fange ich an.
Warum ich auch dort schaue, wo es nicht wehtut.
Ihr Körper ist von einem Gewebe durchzogen, das alles miteinander verbindet: den Faszien. Sie halten Muskeln, Knochen und Organe zusammen und geben dem Körper seine Elastizität. Eine dieser Bahnen läuft vom Kopf bis zu den grossen Zehen.
Ein Knie kann wehtun, weil der Rücken nicht mitarbeitet. Ein Rücken kann wehtun, weil ein Fuss seit Jahren anders belastet wird. Deshalb schaue ich mir auch an, wie die betroffenen Bereiche zusammenarbeiten.
Ich ersetze nichts.
Wenn Sie in ärztlicher Abklärung sind, in der Rehabilitation oder in einer anderen Therapie: führen Sie das weiter. Meine Arbeit steht nicht dagegen. Sie läuft daneben.
Ein Röntgenbild oder ein MRI zeigt Strukturen. Ein Befund zeigt Werte. Meine Hände zeigen etwas anderes: wo Gewebe nicht mehr nachgibt, wo eine Bewegung ausweicht, wo der Körper seit Langem kompensiert. Das steht auf keinem Bild, und es widerspricht ihm auch nicht.
Ich bin Physiotherapeutin FH. Ich arbeite mit ärztlichen Verordnungen und spreche die Sprache Ihrer Ärztin. Wenn etwas ärztlich abgeklärt gehört, sage ich Ihnen das.
Und noch etwas: Bei mir haben Sie eine ganze Stunde, und ich höre zu, bevor ich behandle. Das ist keine Kritik an der Medizin. Dort ist die Zeit anders eingeteilt, aus guten Gründen. Aber es ist etwas, das viele Menschen lange nicht mehr hatten.
Ich untersuche, während ich behandle.
Ich arbeite nicht mit einem festen Programm. Ich lese Ihren Körper mit den Händen: Spannung, Beweglichkeit, Widerstand. Was ich dabei finde, bestimmt, wo ich als Nächstes arbeite.
Deshalb gleicht keine Behandlung der vorherigen. Und deshalb dauert das erste Gespräch länger, als Sie es vielleicht gewohnt sind.
Alle zwei Wochen. Nicht jede Woche.
Nach einer myofaszialen Behandlung arbeitet der Körper weiter. Am nächsten Tag kann sich etwas melden, das vorher still war. Das kann vorkommen.
Ihr Körper braucht die Zeit dazwischen, nicht ich.
Deshalb behandle ich in der Regel alle zwei Wochen statt wöchentlich. Den Rhythmus legen wir gemeinsam fest.
Manchmal löst sich mehr als Spannung.
Wenn im Gewebe Raum entsteht, spüren manche Menschen mehr als eine körperliche Erleichterung. Es können Gefühle auftauchen. Hinter lang anhaltenden Schmerzen steht oft mehr als eine mechanische Ursache.
Ich bin Physiotherapeutin, keine Psychologin. Ich deute nichts, und ich frage Sie nichts ab. Ich halte den Raum offen, damit Sie selbst bemerken können, was Ihr Körper Ihnen zeigt. Was Sie damit machen, entscheiden Sie.
Kosten und Versicherung.
Damit Sie vorher wissen, womit Sie rechnen.
Mit ärztlicher Verordnung
Physiotherapie kann über die Grundversicherung abgerechnet werden. Die genaue Deckung hängt von Ihrer Verordnung und Versicherung ab.
Über die Zusatzversicherung
Je nach Police kann eine Kostenübernahme möglich sein. Bitte klären Sie das vorab mit Ihrer Versicherung.
Selbstzahlende
CHF 120 / 60 Min.
Absagen bitte mindestens 24 Stunden vorher.
Schreiben Sie mir. Ein paar Sätze reichen.
Was tut weh, seit wann, und was möchten Sie wieder leichter tun können? Wenn Sie eine ärztliche Verordnung haben, erwähnen Sie sie bitte.
Während einer Behandlung gehe ich nicht ans Telefon, auch nicht, wenn Sie selbst auf der Liege liegen. Deshalb ist eine Nachricht der schnellste Weg zu mir. Ich antworte zwischen den Terminen.